Oscars 2012: The Artist

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Das Oscarjahr 2012 gibt sich bisher sehr nostalgisch, mit The Descendants ist nur ein Film unter den Nominierten, der in der Gegenwart spielt (Tree of Life mit den Zeitsprüngen nicht mitgezählt), ein interessanter Fakt, wie ich finde. Wie Hugo von Martin Scorsese huldigt auch The Artist von dem französischen Michel Hazanavicius dem eigenen Format, jedoch auf eine gänzlich andere Art: Als klassischen Stummfilm in Schwarz-Weiß.

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Oscars 2012: Hugo

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Auf den ersten Blick ergeben sich bei „Hugo“ (dt. Verleihtitel „Hugo Cabret“) einige Parallelen zu Spielbergs „War Horse“, ein Rivale im Rennen um den Oscar für den besten Film.
In beiden Filmen nimmt sich eine Regie-Legende eines, für ihn ungewöhnlichen Themas an und dreht einen Film der für die ganze Familie gedacht ist. Doch statt ungleich Spielbergs eindimensionaler Pferdegeschichte, geht es Scorsese hier um mehr als nur ein herzerwärmendes Märchen zu erzählen.

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Oscars 2012: Extremely Loud and Incredibly Close

Extremely Loud and Incredibly Close

Extremely Loud and Incredibly Close ist die Verfilmung des gleichnamigen Buchs von Jonathan Safran Foer (dessen Buch „Tiere essen“ vor einiger Zeit große Aufmerksamkeit erregte) über einen Jungen auf der Suche nach dem Vermächtnis seines an 9/11 im World Trade Center gestorbenen Vaters.

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Oscars 2012: The Descendants

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“Paradise? Paradise can go fuck itself.”

Wer anhand des Trailers, des Posters oder des Marketings hier eine romantische Familienkomödie vermutet hat weit gefehlt. Doch auch mit einer klassischen Tragödie haben wir es bei „The Descendants“ (dt. Untertitel: „Familie und andere Angelegenheiten“) nicht zu tun, denn – so viel kann vorweg genommen werden – der Held der Geschichte stirbt nicht.

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Oscars 2012: The Help

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Mit seinem erst zweiten Spielfilm bringt es Regisseur Tate Taylor zu einer Oscarnominierung für Besten Film, und das – zumindest angesichts der nominierten Konkurrenz – nicht unbedingt zu Unrecht.

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Oscars 2012: Moneyball

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Moneyball ist nach The Cruiser und Capote erst die dritte Regiearbeit von Bennet Miller. Für Capote hat Hauptdarsteller Phillip Seymour Hoffman einen Oscar bekommen, also schade, dass er nicht öfter auf dem Regiestuhl Platz nimmt. Wenn man Moneyball betrachtet, verstärkt sich der Wunsch, denn dieser Film ist sehr präzise ausgeführt.

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Oscars 2012: Midnight in Paris

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Woody Allen ist wohl einer der bekanntesten und beliebtesten Filmemacher weltweit, “Midnight in Paris” ist sein sage und schreibe 42. Kinofilm. Auch wenn sich die Themen in seinen Werken wiederholen, findet er immer einen neuen Zugang und weiß stets zu überraschen. Nach dem bissigen “Whatever Works” und dem sperrigen “You Will Meet a Tall Dark Stranger” liefert Allen mit “Midnight in Paris” einen ungemein charmanten und nostalgischen Film ab.

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Oscars 2012: War Horse

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Bei der Kurzbeschreibung des neuen Werks vom unbestrittenen Meisterregisseur Steven Spielberg kann man sich nur fragen was ihn da geritten hat.
In War Horse (gewohnt stumpfsinniger deutscher Verleihtitel: „Gefährten“) geht es um den jungen Albert (gespielt von Jeremy Irvine) und die abenteurliche Reise seines geliebten Pferds Joey nachdem es von Alberts Vater wegen dringender Geldnot an die Army verkauft wurde.

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Oscars 2012: The Tree of Life

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Review Regisseur Terrence Malik lässt The Tree of Life mit einem epischen Bibelzitat (“Where were you when I laid the foundations of the earth […]”), einer mysteriös vor sich hin wabernden Flamme und von sakraler Musik unterlegten idyllischen Naturbildern beginnen, und gibt damit den Ton für die folgenden knapp 140 Minuten an.

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