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The High Road (2015)

Inhalt
Extremradfahrer Jacob Zurl versucht die höchsten Pässe der Welt über den Himalaya in Rekordzeit zu befahren.

Beschreibung

Nonstop geht es für den steirischen Extrem-Radfahrer Jacob Zurl auf einer der gefährlichsten Straßen über den Himalaya: Von Manali nach Leh in Ladakh, Indien und weiter hinauf zum Khardung-La-Pass auf 5359m. Das bedeutet radeln ohne Schlaf und ohne Pausen, Tag und Nacht. Auf einer wilden Piste über 540km und 8 Pässe – inklusive rund 13.500 Höhenmeter in einer mittleren Höhe von über 4000m – letztlich in weniger als 40 Stunden. Der Film begleitet sein Projekt hautnah, beleuchtet die enorme körperliche und mentale Belastung. Jacobs Familie und Freunde sind zwiegespalten: Einerseits hinterfragen sie das gewagte Vorhaben aus Sorge um seine Gesundheit, andererseits unterstützen sie ihn psychologisch und medizinisch, um ihm zu helfen, sein Ziel zu erreichen.

Zur Produktion

Ähnlich wie Jacob Zurls Rekordversuch war auch die Erstellung der Dokumentation eine anstrengende Reise. Die Aufnahmen aus Indien stammen von Raoul Kopacka, der vor Ort als Ein-Mann-Crew fungierte. Während Jacob versuchte, die Berge auf seinem Fahrrad zu bezwingen, griff Raoul auf Auto oder Motorrad zurück, um so nah wie möglich am Objekt dieser Dokumentation zu bleiben.
Zuhause in Graz war die große Aufgabe für das Regie und Schnittduo Nils Kaltschmidt und Vincent Seidl weniger die Seehöhe, als der Berg an Rohmaterial, den Raoul in seinen zwei Wochen in Indien produziert hatte. Durch monatelangen Schnitt, Interviews Produktion von Studioaufnahmen und Animationen gelang es ihnen, die mitreißende Geschichte eines Mannes mit extremen Zielen und deren Einfluss auf seine Umgebung zu erzählen. Mit Ausnahme der Musikproduktion durch Matthias Müller in Wien fand die gesamte Postproduktion im Grazer Studio von HENX statt.